Wenn die Tage im März wieder länger werden und die Temperaturen an die 15-Grad-Marke klettern, erwacht die Natur – und mit ihr die Wespenköniginnen. Der März ist für die Tiere oft der härteste Monat des Jahres.
Warum der März eine kritische Phase ist:
Energie tanken: Nach monatelangem Schlaf sind die Königinnen völlig erschöpft. Ihre erste Mission: Nahrung finden. Sie sind jetzt dringend auf die ersten Frühblüher (wie Weidenkätzchen) angewiesen, um Nektar zu saugen.
Spätfröste als Todesfalle: Ein plötzlicher Kälteeinbruch im März (oder gar April) kann verheerende Folgen haben. Wenn die Königin ihr schützendes Winterquartier bereits verlassen hat, ist sie ungeschützt. Viele potenzielle Völker sterben in dieser Phase, bevor sie überhaupt entstanden sind.
Ein friedlicher Anblick: Übrigens – wer jetzt eine große Wespe brummend umherfliegen sieht, braucht keine Angst zu haben. Die Königinnen sind in dieser Phase überhaupt nicht aggressiv, sondern suchen nur nach Energie und einem geeigneten Nistplatz.

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