Ein Stadtteilgürtel, der sich fachlich anders verhält als der Rest Hamburgs
Zwischen Nienstedten und Rissen liegen große Grundstücke, alter Baumbestand, Hangkanten und viel Übergang zu Wald und Feld. Wo eine Siedlung so an die Landschaft grenzt, kommen die Tiere nicht aus der Kanalisation ins Haus, sondern von außen und meistens von oben. Das verschiebt unsere Aufträge deutlich: In Blankenese und Nienstedten geht es weit häufiger um Marder und Wespen als um Schaben, und wenn wir es doch mit Ratten zu tun haben, dann fast immer im Garten und nicht im Keller.
Marder im Dachstuhl: das Thema am Elbhang
Alte Villen und Landhäuser haben Dachstühle mit Zwischenräumen, Traufkästen, Kupferblechen mit Spiel und Anbauten, die im Laufe der Jahrzehnte dazugekommen sind. Ein Steinmarder braucht eine Öffnung von wenigen Zentimetern, klettert an Fallrohr, Efeu oder Nachbarbaum hoch und richtet sich zwischen Sparren und Dämmung ein. Sie merken es an Trappeln und Poltern in der Nacht, an Kratzgeräuschen über der Decke, an Geruch und später an Dämmwolle, die aus dem Traufkasten hängt. Wir suchen von außen und innen den tatsächlichen Einstieg, vergrämen das Tier, warten den Auszug ab und machen dann dicht. Wer nur die Löcher schließt, sperrt regelmäßig einen Marder ein. Was dabei zu beachten ist, steht ausführlich unter Marder im Dach.
Ratten im Garten, nicht im Keller
Große Gärten mit Kompost, Teich, Nutzgeflügel und Vogelfütterung sind in Rissen, Sülldorf und Iserbrook der klassische Anlass. Faustgroße Löcher am Kompost, unter der Terrasse oder an der Böschung, dazu glatt getretene Wechsel im Gras: Das ist ein Rattenbau und kein Mauseloch. Behandelt wird hier auf dem Grundstück, mit gesicherten und verankerten Stationen, an die Hund, Katze und Igel nicht herankommen. Wie eine Rattenbekämpfung abläuft und wie viele Kontrolltermine realistisch sind, haben wir dort beschrieben.
Wespen und Hornissen am Dachüberstand
Ab Juli sitzt in dieser Ecke Hamburgs auffällig oft ein Nest unter dem Dachüberstand, im Rollladenkasten oder im Traufkasten der alten Häuser. Bei Wespen entfernen oder versetzen wir das Nest, wenn ein berechtigter Anlass vorliegt. Bei Hornissen, Bienen und Hummeln gilt der besondere Artenschutz nach Paragraf 44 Bundesnaturschutzgesetz: Diese Völker werden nicht bekämpft, sondern nach Möglichkeit umgesiedelt. Was das im Einzelnen bedeutet, steht auf unserer Seite zum Wespennest am Haus. Wenn Sie unsicher sind, welches Tier bei Ihnen fliegt, schicken Sie uns vorab ein Foto; das erspart in vielen Fällen einen Termin.
Wie schnell wir da sind und wen Sie informieren
Vom Egenbüttelweg in Wedel sind es über Rissen rund zwanzig Minuten in den Bezirk. Rückmeldung bekommen Sie am selben Werktag, der Einsatz liegt meist innerhalb von 48 Stunden, bei akutem Befall früher. Für Meldungen zu Rattenbefall auf öffentlichem Grund ist in allen hier genannten Stadtteilen das Bezirksamt Altona zuständig. Betriebe im Westen, von der Praxis in Osdorf bis zum Restaurant am Elbufer, bekommen von uns ein dokumentiertes Monitoring mit Stationsplan und Prüfprotokoll; die Termine legen wir außerhalb der Öffnungszeiten. Was dazu gehört, steht unter Monitoring für Betriebe.