Schabenbekämpfung

Schaben und Kakerlaken sicher bekämpfen

Eine Schabe am Küchenboden bedeutet fast immer, dass hinter Kühlschrank, Herd oder Fliesenfuge schon eine Population sitzt. Wir arbeiten mit Ködergel und Monitoring statt mit Sprühnebel, weil sich der Befall sonst über die Wände verteilt. Nach drei bis vier Terminen ist die Sache in aller Regel erledigt.

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5,0 Sterne · 22 Bewertungen
Erfahrung
12 Jahre im Fach, kein Portal
Rückmeldung
am selben Werktag
Vor Ort
meist in 48 Std.
Anfahrt
in Wedel frei, sonst im Festpreis
Fahrzeuge
unbeschriftet
Preis
fest, vor dem Einsatz

Kurz gesagt Die Schädlings Experten aus Wedel bekämpfen Schaben in ganz Hamburg, im Kreis Pinneberg und im Umland. Ersteinsatz ab 150 € zzgl. MwSt., drei bis vier Termine. Rückmeldung am selben Werktag, Einsatz meist innerhalb von 48 Stunden, Festpreis vor dem Einsatz, unbeschriftete Fahrzeuge.

Ersteinsatz ab 150 € zzgl. MwSt.
Übliche Termine drei bis vier Termine
Vor Ort meist in 48 Stunden
Anfahrt in Wedel frei, sonst im Festpreis

Die Deutsche Schabe ist der Normalfall

Bei über neun von zehn Aufträgen in Wohnungen und Küchen finden wir die Deutsche Schabe. Sie wird zwölf bis fünfzehn Millimeter lang, ist hellbraun und trägt zwei dunkle Längsstreifen auf dem Halsschild. Sie braucht Wärme und Feuchte und bleibt deshalb im Gebäude, meist innerhalb weniger Meter um eine Futterquelle. Die deutlich größere, dunkle Orientalische Schabe treffen wir eher in Kellern, Heizungsräumen und an Müllplätzen. Und im Spätsommer kommt regelmäßig die harmlose Bernstein-Waldschabe durchs offene Fenster geflogen, die weder Befall bildet noch bekämpft werden muss. Genau deshalb steht die Artbestimmung bei uns am Anfang.

Woran Sie einen Befall erkennen

  • Nächtliche Sichtungen: Schaben sind nachtaktiv. Wer nachts das Küchenlicht anschaltet und Tiere über die Fliesen huschen sieht, hat es mit einem etablierten Befall zu tun.
  • Kotspuren: feine schwarze Pünktchen wie gemahlener Pfeffer, in Schubladenecken, an Scharnieren, auf Kabeltrassen und über den Hängeschränken.
  • Eipakete: kleine, braune, kapselförmige Gebilde von etwa acht Millimetern, oft in Fugen geklebt oder in Geräten hinterlassen.
  • Häutungsreste: helle, hauchdünne Hüllen in Ritzen und hinter Sockelleisten.
  • Geruch: ein süßlich-modriger Geruch, der bei starkem Befall in geschlossenen Schränken auffällt.
  • Tiere am Tag: ein Tier bei Tageslicht spricht dafür, dass die Verstecke voll sind und die Population Druck hat.

Ein beliebter Fundort ist die Elektronik. Kaffeevollautomat, Mikrowelle, Kühlschrankmotor, Router und Unterverteilung bieten genau die Kombination aus Wärme, Enge und Ruhe, die Schaben suchen. Wer nur die Fugen behandelt und die Geräte auslässt, behandelt an der Kernpopulation vorbei.

Warum Ködergel und kein Sprühen

Ein Sprühmittel wirkt dort, wo es auftrifft. Schaben halten sich jedoch überwiegend in Hohlräumen auf, in die kein Nebel gelangt. Was der Nebel bewirkt, ist Flucht: Die Tiere verlassen den behandelten Bereich und ziehen entlang von Rohren und Schächten in Nachbarräume, oft eine Etage höher oder in die Wohnung nebenan. Aus einem Küchenproblem wird so ein Hausproblem, und der Aufwand vervielfacht sich.

Ködergel dreht das Prinzip um. Die Tiere kommen freiwillig zum Wirkstoff, fressen und tragen ihn in ihr Versteck, wo er über Kot, Häutungsreste und Kannibalismus an die übrige Population weitergegeben wird. Das erreicht auch die Tiere, die nie an einer behandelten Fläche vorbeikommen. Voraussetzung ist, dass das Gel richtig sitzt und nicht durch scharfe Reiniger, Sprays oder Hausmittel entwertet wird, die zuvor in dieselben Fugen gebracht wurden.

Was die Schabenbekämpfung kostet

Für den einzelnen Termin berechnen wir ab 150 € zzgl. MwSt. Da eine Schabenbekämpfung ohne Folgebehandlungen nicht funktioniert, planen Sie für den gesamten Auftrag ab 450 € zzgl. MwSt. ein; darüber hinaus entscheiden Fläche, Raumzahl und Stärke des Befalls. Den Festpreis samt aller nötigen Folgetermine bekommen Sie schriftlich, bevor wir anfangen, und die Anfahrt steckt im Festpreis, in Wedel ist sie frei. Die übrigen Leistungen sind auf der Preisseite aufgeführt.

Gastronomie, Bäckerei, Imbiss: was Betriebe brauchen

In Betrieben, die mit Lebensmitteln umgehen, ist ein Schabenbefall mehr als ein Ärgernis. Er gehört in die HACCP-Dokumentation, und er kann bei einer Kontrolle zur Auflage oder zur Schließung führen. Wir arbeiten deshalb mit nummerierten Monitoringstellen, einem schriftlichen Befundbericht je Termin und einer abschließenden Bestätigung der Befallsfreiheit, die Sie der Lebensmittelüberwachung vorlegen können. Termine legen wir außerhalb der Öffnungszeiten. Wie ein dauerhaftes Monitoring aussieht, steht unter Gewerbekunden.

Praktisch sehen wir zwei Schwerpunkte. In der Gastronomie in Wedel und Elmshorn beginnt der Befall häufig in der Spülecke, unter dem Kombidämpfer oder im Getränkelager und kommt in Kartons und Mehrwegkisten aus der Lieferkette ins Haus. In den Mehrfamilienhäusern in Pinneberg wandert der Befall über Leitungsschächte zwischen den Wohnungen, sodass eine einzelne Wohnung nicht dauerhaft frei zu bekommen ist. Dort suchen wir das Gespräch mit der Hausverwaltung, damit der Strang gemeinsam behandelt wird.

So halten Sie den Erfolg

  • Wareneingang kontrollieren: Kartons, Getränkekisten und Paletten ausladen, sichten und nicht dauerhaft im Lager stapeln.
  • Feuchtequellen abstellen. Tropfende Siphons, Kondenswasser unter Kühlgeräten und feuchte Wischlappen halten eine Population am Leben.
  • Geräte regelmäßig ausziehen und dahinter reinigen. Fettfilm hinter Herd und Kühlschrank ist die verlässlichste Futterquelle im Raum.
  • Fugen, Rohrdurchführungen und Sockelanschlüsse dauerhaft verschließen, damit Tiere nicht zwischen Räumen wechseln.
  • Abfall geschlossen sammeln und täglich hinausbringen, Leergut nicht im warmen Raum lagern.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine Schabe oder ein harmloses Insekt gefunden haben, senden Sie uns ein Foto über die Schädlingsanalyse. Ähnliche Fehlbestimmungen passieren regelmäßig auch bei Silberfischchen, die ganz andere Maßnahmen erfordern.

So gehen wir vor

  1. Art bestimmen und Verstecke finden

    Wir stellen fest, welche Art vorliegt, denn Deutsche Schabe, Orientalische Schabe und Waldschabe verlangen unterschiedliche Maßnahmen. Anschließend suchen wir die Ruheplätze: Fugen, Hohlräume, Motorräume von Kühlgeräten, Kaffeemaschinen und Elektroverteilungen.

  2. Klebefallen zur Eingrenzung setzen

    Nummerierte Klebefallen an Wand-Boden-Kanten zeigen uns nach wenigen Tagen, wo das Zentrum des Befalls sitzt und wie weit er reicht. Diese Karte ist die Grundlage für die Behandlung und später der Beleg dafür, dass die Aktivität zurückgeht.

  3. Ködergel punktgenau ausbringen

    Das Gel setzen wir in kleinen Tupfen direkt an die Laufwege und in die Verstecke, nicht auf Arbeitsflächen. Die Tiere nehmen den Wirkstoff auf und tragen ihn über Kot und Artgenossen in den Unterschlupf. So erreichen wir auch die Tiere, die nie ins Freie kommen.

  4. Nachbehandeln, bis die Fallen leer bleiben

    Nach zwei bis drei Wochen erneuern wir das Gel und werten die Fallen aus, weil in dieser Zeit die Nachkommen aus den Eipaketen schlüpfen. Erst wenn über einen kompletten Kontrollzyklus nichts mehr gefangen wird, schließen wir den Auftrag ab und dokumentieren das Ergebnis.

Häufige Fragen zu Schaben

Warum sprühen Sie nicht einfach alles aus?

Weil Sprühnebel die Tiere aus ihren Verstecken treibt, statt sie zu erreichen. Sie wandern dann durch Leitungsschächte und Wanddurchbrüche in Nachbarräume und Nachbarwohnungen. Der Befall wird dadurch größer, schwerer zu fassen und in Summe deutlich teurer.

Warum brauche ich mehrere Termine?

Weibliche Schaben tragen ihre Eier in einem festen Paket mit sich, das den Wirkstoff der ersten Behandlung übersteht. Zwei bis drei Wochen später schlüpft die nächste Generation. Genau darauf ist der Folgetermin gelegt, deshalb sind drei bis vier Besuche üblich.

Muss ich einen Schabenbefall melden?

In Lebensmittelbetrieben ja: Schaben sind Gesundheitsschädlinge, ein Befall ist der zuständigen Behörde zu melden und gehört in die betriebliche Dokumentation. In der Privatwohnung besteht keine Meldepflicht gegenüber dem Amt, wohl aber die Pflicht des Mieters, den Befall dem Vermieter anzuzeigen.

Kommen die Tiere aus der Nachbarwohnung?

Häufig ja. In Mehrfamilienhäusern wandern Schaben entlang von Leitungsschächten, Abwasserrohren und Estrichfugen. Wenn wir Hinweise darauf finden, sagen wir es Ihnen deutlich, denn eine Wohnung allein zu behandeln bringt in solchen Fällen nur eine Pause.

Sind Schaben gefährlich?

Sie laufen durch Abfall, Abflüsse und Hohlräume und tragen Keime auf Lebensmittel und Arbeitsflächen. Kot und Häutungsreste können außerdem Allergien und Asthma verstärken. Deshalb ist ein Befall kein Schönheitsproblem, sondern ein hygienisches.

Was kann ich vor dem Termin vorbereiten?

Räumen Sie Unterschränke und den Bereich hinter beweglichen Geräten frei und stellen Sie offene Lebensmittel verschlossen weg. Bitte wischen Sie kurz vor dem Termin keine Fugen mit scharfen Reinigern aus, das stört die Annahme des Gels. Alles Weitere besprechen wir vor Ort.