Rattenbekämpfung

Ratten­bekämpfung in Wedel, Kreis Pinneberg und Hamburg-West

Ratten warten nicht. Aus einem Paar wird ohne Gegenmaßnahmen binnen eines Jahres eine Kolonie, die Kabel anfrisst, Vorräte verunreinigt und Krankheitserreger verteilt. Wir sind meist innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen, arbeiten mit gesicherten Stationen und beenden den Auftrag erst, wenn nachweislich keine Aktivität mehr da ist.

Lieber anrufen? 04103 1870570, Montag bis Samstag, 7 bis 20 Uhr

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5,0 Sterne · 22 Bewertungen
Erfahrung
12 Jahre im Fach, kein Portal
Rückmeldung
am selben Werktag
Vor Ort
meist in 48 Std.
Anfahrt
in Wedel frei, sonst im Festpreis
Fahrzeuge
unbeschriftet
Preis
fest, vor dem Einsatz

Kurz gesagt Die Schädlings Experten aus Wedel bekämpfen Ratten in ganz Hamburg, im Kreis Pinneberg und im Umland. Ersteinsatz ab 130 € zzgl. MwSt., mindestens zwei bis drei Termine, oft mehr. Rückmeldung am selben Werktag, Einsatz meist innerhalb von 48 Stunden, Festpreis vor dem Einsatz, unbeschriftete Fahrzeuge.

Ersteinsatz ab 130 € zzgl. MwSt.
Übliche Termine mindestens zwei bis drei Termine, oft mehr
Vor Ort meist in 48 Stunden
Anfahrt in Wedel frei, sonst im Festpreis

Woran Sie einen Rattenbefall erkennen

  • Kot: spindelförmig, anderthalb bis zwei Zentimeter lang, meist entlang von Wänden auf den Laufwegen. Mäusekot ist deutlich kleiner und liegt eher verstreut in Schränken.
  • Schmierspuren: dunkle, fettige Streifen an Wänden, Rohren und Kanten, dort wo die Tiere immer wieder entlanglaufen.
  • Nagespuren: an Kabeln, Holz, Kunststoffrohren und Verpackungen. Ratten müssen nagen, ihre Nagezähne wachsen ein Leben lang.
  • Geräusche: Kratzen und Trippeln in Zwischendecken, Wänden oder unter dem Fußboden, meist nachts.
  • Löcher im Garten: etwa faustgroße Eingänge, oft in der Nähe von Kompost, Teich, Hühnerstall oder unter der Terrasse.
  • Geruch: streng, ammoniakartig und leicht süßlich, in geschlossenen Räumen deutlich wahrnehmbar.

Wenn Sie eine Ratte am helllichten Tag sehen, ist der Befall meistens schon so groß, dass nachts nicht mehr alle Tiere satt werden. Spätestens dann sollte ein Fachbetrieb ran.

Warum Sie Ratten nicht selbst vergiften sollten

Die stark wirksamen Rodentizide, fachlich Antikoagulanzien der zweiten Generation, sind berufsmäßigen Anwendern mit Sachkundenachweis vorbehalten. Was frei im Handel steht, ist in Wirkstoff, Menge und Anwendung stark eingeschränkt und wirkt entsprechend schwächer. Dazu kommt: Wanderratten haben in Teilen Norddeutschlands gegen die älteren Wirkstoffe längst Resistenzen entwickelt.

Falsch ausgelegter Köder hat drei typische Folgen. Erstens fressen die Tiere an, überleben und werden köderscheu, danach ist die Bekämpfung deutlich schwerer. Zweitens nehmen Haustiere, Igel oder Greifvögel das Gift auf, entweder direkt oder über ein vergiftetes Tier. Drittens verendet eine Ratte in einem Hohlraum, und der Geruch bleibt wochenlang in der Wand.

Dazu kommt der wichtigste Punkt: Gift allein beendet keinen Befall. Solange der Zugang offen und die Futterquelle da ist, rücken die nächsten Tiere aus der Kanalisation oder vom Nachbargrundstück nach. Deshalb steht bei uns die Ursachensuche vor der Bekämpfung.

Was die Rattenbekämpfung kostet

Der Ersteinsatz mit Befallsanalyse und dem Setzen der Stationen beginnt bei 130 € zzgl. MwSt. Dazu kommen die Kontrolltermine, mindestens zwei bis drei, bei starkem Befall oder Anschluss an die Kanalisation mehr. Die Gesamtsumme hängt also an der Zahl der Termine. In Wedel ist die Anfahrt frei, sonst ist sie im Festpreis enthalten, und Sie bekommen vor dem Einsatz einen Festpreis, der die Kontrolltermine bereits enthält. Eine Übersicht über alle Leistungen finden Sie auf unserer Preisseite.

Ratten in Wedel und an der Elbe

Wedel liegt zwischen Elbe, Wedeler Au und Marsch. Wasser, eine alte Kanalisation und dichte Bebauung sind genau die Kombination, in der sich Wanderratten wohlfühlen. Diese Situationen sehen wir am häufigsten:

  • Altbaukeller in der Wedeler Altstadt und in Schulau, in denen alte Abwasserleitungen undicht geworden sind. Die Tiere kommen dann direkt aus dem Rohr ins Haus.
  • Gärten in Elbnähe und an der Au, in denen Kompost, Gartenteich oder Hühnerhaltung für dauerhaftes Futterangebot sorgen. Dasselbe gilt für die Gärten in Rissen, Sülldorf und Blankenese.
  • Mehrfamilienhäuser mit Müllstandplätzen, an denen Restmüll offen liegt oder Tonnen überfüllt sind.
  • Gastronomie und Lebensmittelhandel, die einen dokumentierten Nachweis für die Lebensmittelkontrolle brauchen. Dafür gibt es unser Monitoring für Betriebe.

Mieter, Vermieter, Behörde: wer was tun muss

Als Mieter melden Sie den Befall sofort schriftlich der Hausverwaltung, am besten mit Foto und Datum. Die Beauftragung und die Kosten sind Sache des Vermieters, solange Sie den Befall nicht selbst verursacht haben.

Als Eigentümer sind Sie für Ihr Grundstück zuständig. Die öffentliche Kanalisation bekämpft die Stadt oder Gemeinde. Wenn der Verdacht besteht, dass die Tiere aus dem öffentlichen Netz kommen, sollten Sie das melden, damit dort ebenfalls behandelt wird. In den Gemeinden des Kreises Pinneberg ist dafür das Ordnungsamt zuständig, in Hamburg das jeweilige Bezirksamt. Wir sagen Ihnen nach der Begehung, was in Ihrem Fall gemeldet werden sollte.

So beugen Sie vor

  • Kellerfenster, Lichtschächte und Kellertüren mit engmaschigem Gitter sichern. Alles, was größer ist als zwei Zentimeter, ist ein Zugang.
  • Keine gekochten Essensreste auf den Kompost, Vogelfutter nur in Silos, Tierfutter abends hereinholen.
  • Müllstandplätze sauber halten, Tonnen geschlossen, keine Säcke daneben.
  • Abwasserleitungen nach Bauarbeiten prüfen und Rückstauklappen kontrollieren lassen. Undichte Leitungen sind in Altbauten die häufigste Ursache.
  • Gerümpel im Keller und im Garten reduzieren. Weniger Verstecke bedeuten weniger Nester.

So gehen wir vor

  1. Befallsanalyse

    Wir suchen Laufwege, Nester, Zugänge und Futterquellen. In den meisten Fällen finden wir dabei die eigentliche Ursache: eine undichte Abwasserleitung, ein offenes Kellerfenster, den Komposthaufen, das Vogelfutter oder die Hühnerhaltung im Nachbargarten.

  2. Maßnahmen setzen

    Wo es geht, beginnen wir giftfrei mit Schlagfallen und Monitoring. Wo Köder nötig sind, kommen sie ausschließlich in verschlossene, verankerte Köderstationen, an die Kinder und Haustiere nicht herankommen. Jede Station bekommt eine Nummer und einen festen Platz im Plan.

  3. Kontrolltermine

    Nach sieben bis vierzehn Tagen prüfen wir jede Station auf Fraß, Fang und frische Spuren und passen Köder und Positionen an. Meist sind zwei bis drei Termine nötig, bis die Aktivität aufhört.

  4. Abschluss und Bericht

    Erst wenn über einen kompletten Kontrollzyklus nichts mehr passiert, entfernen wir die Köder und beenden den Auftrag. Sie bekommen einen Bericht mit allen Terminen, Befunden und Empfehlungen. Restköder bleiben nie im Gebäude zurück.

Häufige Fragen zu Ratten

Wie lange dauert es, bis die Ratten weg sind?

Bei einem normalen Befall zwei bis vier Wochen mit zwei bis drei Terminen. Hängt der Befall an der Kanalisation oder ist die Kolonie schon groß, dauert es länger. Wir sagen Ihnen nach der ersten Begehung, womit Sie rechnen müssen.

Ist das Gift gefährlich für meinen Hund oder meine Katze?

In unseren verschlossenen und verankerten Köderstationen kommen Haustiere nicht an den Köder. Wir legen grundsätzlich keine offenen Köder aus. Wo Tiere im Haushalt leben, prüfen wir zuerst, ob wir mit Fallen und Monitoring ganz ohne Gift auskommen.

Kann ich die Ratten mit Fallen selbst fangen?

Einzelne Tiere ja. Sobald Sie an mehreren Stellen Kot finden oder eine Ratte am Tag sehen, ist der Befall dafür zu groß. Dann fangen Sie einzelne Tiere, während der Rest der Kolonie weiter Nachwuchs bekommt.

Stinkt es, wenn eine Ratte im Hohlraum stirbt?

Wir setzen die Köder so, dass die Tiere sie nicht in schwer zugängliche Bereiche verschleppen, und kontrollieren zeitnah. Ganz ausschließen lässt es sich nicht. Wo das Risiko besteht, sagen wir es Ihnen vor dem Einsatz und wählen wenn möglich Fallen statt Köder.

Wer bezahlt die Rattenbekämpfung, Mieter oder Vermieter?

In aller Regel der Vermieter, denn Schädlingsbekämpfung gehört zur Instandhaltung. Anders ist es nur, wenn der Befall nachweislich durch den Mieter verursacht wurde. Melden Sie den Befall in jedem Fall sofort schriftlich der Hausverwaltung.

Muss mir das peinlich sein?

Nein. Ratten gibt es in jeder Stadt mit Kanalisation, und ein Befall sagt nichts über Ihre Sauberkeit aus. Es gab eine Lücke, mehr nicht. Unsere Fahrzeuge sind unbeschriftet, Ihre Nachbarn erfahren von uns nichts.