Bienen und Hummeln umsiedeln

Bienen und Hummeln umsiedeln statt bekämpfen

Bienen und Hummeln werden bei uns nicht bekämpft. Sie sind besonders geschützt, sie sind für Obstbau und Garten unverzichtbar, und sie sind in aller Regel völlig ungefährlich. Wir bestimmen die Art, sagen Ihnen offen, ob überhaupt etwas zu tun ist, und siedeln nur dort um, wo ein Zusammenleben wirklich nicht geht.

Alle heimischen Wildbienenarten und Hummeln sind nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Nester dürfen nicht zerstört und Tiere nicht getötet werden. Zulässig sind Beratung, Umsiedlung und im Fall der Honigbiene die Übergabe an einen Imker.

Lieber anrufen? 04103 1870570, Montag bis Samstag, 7 bis 20 Uhr

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5,0 Sterne · 22 Bewertungen
Erfahrung
12 Jahre im Fach, kein Portal
Rückmeldung
am selben Werktag
Vor Ort
meist in 48 Std.
Anfahrt
in Wedel frei, sonst im Festpreis
Fahrzeuge
unbeschriftet
Preis
fest, vor dem Einsatz

Kurz gesagt Die Schädlings Experten aus Wedel siedeln Bienen & Hummeln in Hamburg, im Kreis Pinneberg und im Umland um, statt sie zu bekämpfen. Einsatz ab 160 € zzgl. MwSt., ein Termin. Rückmeldung am selben Werktag, Einsatz meist innerhalb von 48 Stunden, Festpreis vor dem Einsatz.

Ersteinsatz ab 160 € zzgl. MwSt.
Übliche Termine ein Termin
Vor Ort meist in 48 Stunden
Anfahrt in Wedel frei, sonst im Festpreis

Unsere Leistung ist oft die Auskunft, dass nichts zu tun ist

Ein großer Teil der Anrufe zu Bienen und Hummeln endet ohne Auftrag, und das ist so gewollt. Wer ein pelziges, summendes Volk an der Hauswand hat, hat in den meisten Fällen kein Problem, sondern einen zeitlich begrenzten Untermieter. Wir sagen Ihnen, worum es sich handelt und was in den nächsten Wochen passieren wird. Diese Auskunft ist kostenlos, und sie ist ehrlicher als jede Behandlung, die niemand braucht.

Rechtlich ist zwischen zwei Gruppen zu unterscheiden. Alle Wildbienenarten und alle Hummelarten sind nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Die Honigbiene ist ein Nutztier und fällt nicht unter diesen Schutz, sie gehört einem Imker und ist über das Tierschutzrecht geschützt. Tiere zu töten oder ihre Nist- und Ruhestätten zu zerstören, ist verboten. Erlaubt sind Beratung, fachgerechte Umsiedlung und bei Honigbienen die Übergabe an einen Imker. Ein Betrieb, der Ihnen ein Bienenspray verkauft, tut Ihnen keinen Gefallen.

Fall eins: der Honigbienenschwarm

Zwischen Mai und Juli teilen sich Bienenvölker. Die alte Königin zieht mit einem Teil des Volkes aus und hängt sich als traubenförmiger Klumpen an einen Ast, eine Regenrinne oder einen Fahrradständer, bis die Kundschafterinnen eine Bleibe gefunden haben. Das sieht dramatisch aus und ist es nicht: Die Tiere haben keinen Nestbereich zu verteidigen und sind mit Honig vollgesogen kaum zu Stichen zu bewegen.

Ein Schwarm ist Eigentum eines Imkers und gehört auch dorthin. Wir rufen jemanden aus der Umgebung an, der ihn abholt, meist noch am selben Tag und in der Regel ohne Kosten für Sie. Wichtig: Nicht bespritzen, nicht abschütteln, nicht mit Wasser besprühen. Ein zerstreuter Schwarm sammelt sich an einer schlechteren Stelle wieder, zum Beispiel im Rollladenkasten, und dann wird die Sache erst aufwendig.

Fall zwei: Wildbienen in Fassade und Fugen

An sonnigen Süd- und Westwänden alter Häuser sitzen im Frühjahr oft Dutzende kleiner Bienen, die in den Mörtelfugen verschwinden. Das sind meist Mauerbienen. Sie bilden keinen Staat, jedes Weibchen versorgt seine eigene Brutzelle, und stechen können oder wollen sie praktisch nicht. Nach drei bis sechs Wochen ist der Spuk vorbei, die Tiere sterben, und die Brut schlüpft erst im nächsten Jahr.

Zu tun ist hier fast immer nichts. Wenn die Fugen tatsächlich sanierungsbedürftig sind, legen Sie die Arbeiten in den Spätsommer oder Herbst, wenn kein Flugbetrieb mehr herrscht, und bieten Sie den Tieren ersatzweise eine Nisthilfe an der gleichen Wand an. Was Sie nicht tun sollten: die Fugen im Mai zuschmieren. Damit sperren Sie die Brut ein und zerstören eine geschützte Niststätte.

Fall drei: das Hummelnest

Hummelvölker sind klein, meist ein paar Dutzend bis wenige hundert Tiere, und leben nur eine Saison. Typische Plätze sind Vogelhäuschen, Rollladenkästen, Dachdämmung, Gartenhäuser und alte Mäusegänge unter der Terrasse. Ab August löst sich das Volk auf, nur die Jungköniginnen überwintern, und das Nest wird nie wieder bezogen.

Hummeln sind ausgesprochen friedlich. Ein Volk im Vogelhaus am Gartenzaun kann bedenkenlos bleiben. Umsiedeln lassen sollten Sie nur, wenn das Nest direkt an einer Haustür, an einem Kinderspielplatz oder in einem Rollladenkasten sitzt, der täglich bewegt werden muss, oder wenn im Haushalt eine Insektengiftallergie bekannt ist. Eine Umsiedlung gelingt nicht immer, denn die Sammlerinnen orientieren sich am alten Einflugloch. Deshalb setzen wir den Kasten nur wenige Meter versetzt und sammeln die zurückkehrenden Tiere nach.

Was der Einsatz kostet

Telefonische Auskunft, Artbestimmung nach Foto und die Vermittlung eines Imkers sind kostenlos. Wird tatsächlich umgesiedelt, beginnt der Einsatz bei 160 € zzgl. MwSt. und ist mit einem Termin abgeschlossen; der Nistkasten ist enthalten. Alle Preise im Überblick stehen auf der Preisseite.

Zwischen Obstgärten, Baumschulen und Altbaufugen

Unser Gebiet ist Bienenland. In der Haseldorfer Marsch und rund um Wedel stehen alte Obstbestände, in Halstenbek und Rellingen liegt das größte Baumschulgebiet Europas, und in den Gärten am Elbhang in Rissen und Blankenese blüht es von März bis September. Entsprechend viele Völker und Nester gibt es, und entsprechend häufig ruft jemand an, weil an der Terrassenwand plötzlich etwas summt. Die Altbauten in der Wedeler Altstadt und in Pinneberg mit ihren weichen Kalkfugen sind für Mauerbienen geradezu gebaut.

Falls sich beim Hinsehen doch herausstellt, dass es keine Bienen sind, geht es auf unseren Seiten zum Wespennest und zur Hornissenumsiedlung weiter. Auch dort gilt: erst bestimmen, dann entscheiden.

Damit es gar nicht erst eng wird

  • Rollladenkästen und Dachkästen im März prüfen und offene Spalten schließen, bevor eine Königin einzieht.
  • Vogelnistkästen im Herbst reinigen. Ein Kasten mit altem Nistmaterial ist für Hummeln besonders attraktiv.
  • Mörtelfugen und Holzverkleidungen im Spätsommer sanieren, nicht im Frühjahr.
  • Nisthilfen und blühende Randstreifen anbieten. Wer Wildbienen einen besseren Platz gibt, bekommt sie seltener in der Fassade.

So gehen wir vor

  1. Art bestimmen, meist per Foto

    Honigbiene, Wildbiene und Hummel brauchen völlig verschiedene Antworten. Schicken Sie uns ein Bild vom Tier und vom Einflugloch, dann klären wir das oft schon am Telefon. Diese Auskunft berechnen wir nicht.

  2. Entscheiden: Imker, abwarten oder umsiedeln

    Bei einem Honigbienenschwarm rufen wir einen Imker aus der Umgebung, der den Schwarm abholt. Bei Wildbienen in der Fassade lautet die Empfehlung fast immer, die wenigen Wochen abzuwarten. Nur beim Hummelnest an wirklich kritischer Stelle planen wir eine Umsiedlung.

  3. Umsiedlung mit Nistkasten

    Ein Hummelvolk wird abends mitsamt Nestmaterial, Brutklumpen und Wachszellen in einen vorbereiteten Nistkasten gesetzt. Die Tiere, die noch unterwegs sind, sammeln wir am nächsten Morgen am alten Einflug ein und setzen sie nach.

  4. Neuer Standort und Abdichtung

    Der Kasten kommt in wenigen Metern Entfernung an eine geschützte, halbschattige Stelle, damit die Sammlerinnen zurückfinden. Am alten Platz verschließen wir die Öffnung erst, wenn kein Tier mehr ein- und ausfliegt.

Häufige Fragen zu Bienen & Hummeln

Bekämpfen Sie Bienen oder Hummeln?

Nein, unter keinen Umständen. Alle heimischen Wildbienen und Hummeln sind besonders geschützt, ihre Tötung ist verboten. Wir bestimmen, beraten und siedeln um. Wer Ihnen am Telefon eine Bienenbekämpfung anbietet, arbeitet nicht rechtmäßig.

In unserem Garten hängt eine große Traube Bienen am Ast, ist das gefährlich?

Nein. Das ist ein Honigbienenschwarm auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Die Tiere haben sich vor dem Ausschwärmen mit Honig vollgesogen und sind in diesem Zustand ausgesprochen friedlich. Halten Sie Abstand, lassen Sie den Schwarm hängen und rufen Sie an, wir vermitteln einen Imker.

Was kostet der Einsatz?

Die telefonische Auskunft und die Vermittlung eines Imkers kosten nichts. Eine Umsiedlung mit Nistkasten beginnt bei 160 € zzgl. MwSt. für einen Termin, in Wedel ist die Anfahrt frei, sonst ist sie im Festpreis enthalten. In vielen Fällen entsteht überhaupt kein Auftrag.

Aus den Fugen unserer Fassade fliegen kleine Bienen, müssen wir handeln?

Fast immer nicht. Es handelt sich meist um Mauerbienen, die einzeln leben, keinen Staat bilden und nicht stechen. Sie sind nach wenigen Wochen von selbst wieder weg. Wenn die Fugen ohnehin saniert werden sollen, machen Sie das im Spätsommer nach dem Ausflug.

Stechen Hummeln?

Praktisch nie. Hummeln haben einen Stachel, setzen ihn aber nur ein, wenn man sie festhält oder das Nest massiv stört. Ein Hummelnest im Rollladenkasten oder im Vogelhaus lässt sich in aller Regel bis zum Spätsommer aushalten, dann stirbt das Volk von selbst ab.

Wie unterscheide ich Bienen von Wespen?

Bienen und Hummeln wirken pelzig und rundlich, Wespen glatt, schlank und mit deutlicher Taille. Bienen interessieren sich für Blüten, Wespen für Ihr Essen. Wenn Tiere am Kuchen landen, geht es nicht um Bienen.