Ameisenbekämpfung

Ameisen­bekämpfung in Wedel, Kreis Pinneberg und Hamburg-West

Was Sie sehen, ist die Ameisenstraße. Was zählt, ist das Nest, und das liegt fast immer woanders: unter der Terrassenplatte, in der Dämmung, hinter der Fußleiste. Wir arbeiten mit Ködern, die die Tiere selbst dorthin tragen, statt die Straße wegzusprühen.

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5,0 Sterne · 22 Bewertungen
Erfahrung
12 Jahre im Fach, kein Portal
Rückmeldung
am selben Werktag
Vor Ort
meist in 48 Std.
Anfahrt
in Wedel frei, sonst im Festpreis
Fahrzeuge
unbeschriftet
Preis
fest, vor dem Einsatz

Kurz gesagt Die Schädlings Experten aus Wedel bekämpfen Ameisen in ganz Hamburg, im Kreis Pinneberg und im Umland. Ersteinsatz ab 160 € zzgl. MwSt., ein bis zwei Termine. Rückmeldung am selben Werktag, Einsatz meist innerhalb von 48 Stunden, Festpreis vor dem Einsatz, unbeschriftete Fahrzeuge.

Ersteinsatz ab 160 € zzgl. MwSt.
Übliche Termine ein bis zwei Termine
Vor Ort meist in 48 Stunden
Anfahrt in Wedel frei, sonst im Festpreis

Woran Sie erkennen, womit Sie es zu tun haben

  • Eine feste Straße: Ameisen laufen in beide Richtungen auf derselben Spur, oft an Fugen, Kanten oder Kabeln entlang. Diese Spur ist die wichtigste Information für uns, weil sie zum Nest führt.
  • Feiner Sand auf dem Pflaster: kleine Erdhäufchen zwischen den Platten. Das Volk gräbt darunter und spült dabei den Fugensand aus. Auf Dauer sacken einzelne Platten ab.
  • Geflügelte Tiere im Sommer: der Hochzeitsflug. Ein einzelner Schwarmtag ist kein Befall, sondern normal. Erst wenn die Tiere aus einer Wandfuge im Haus kommen, sitzt das Nest im Gebäude.
  • Winzige gelbliche Ameisen im Warmen: zwei Millimeter, hell, ganzjährig aktiv, oft an Heizungsleitungen. Das ist der Verdacht auf Pharaoameisen, und der gehört immer in fachliche Hände.
  • Grobes Bohrmehl mit Holzspänen: kein Ameisenkot, sondern Aushub. Rossameisen räumen ihre Gänge aus, das Material fällt unter der Befallsstelle herunter.

Wenn Sie unsicher sind, welche Art vor Ihnen läuft, schicken Sie uns ein scharfes Foto über unsere Schädlingsanalyse. Größe, Farbe und Fundort reichen uns meist zur Einordnung.

Warum Köder wirken und Sprühen nicht

Ein Ameisenvolk funktioniert wie ein Vorratslager mit Außendienst. Die Arbeiterinnen, die Sie sehen, sind Sammlerinnen und machen nur einen kleinen Teil des Volkes aus. Der Rest, darunter die eierlegende Königin und die Brut, bleibt im Nest. Jede Arbeiterin, die stirbt, wird ersetzt.

Genau hier setzt der Köder an. Er enthält einen Wirkstoff, der bewusst langsam wirkt, gemischt in etwas, das die Sammlerinnen attraktiv finden. Sie nehmen ihn auf, laufen zurück und geben ihn im Nest von Mund zu Mund an Larven, Ammen und Königin weiter. Der Wirkstoff verteilt sich also durch die Ameisen selbst dorthin, wo kein Spray hinkommt.

Deshalb ist es kein schlechtes Zeichen, wenn nach dem ersten Termin noch Tiere laufen. Es ist das Gegenteil: Der Transport läuft. Wer in dieser Phase zusätzlich sprüht oder die Straße wegwischt, unterbricht ihn und verlängert die Sache um Wochen.

Drei Arten, drei Entscheidungen

Wegameisen sind der Normalfall im Garten, auf der Terrasse und am Hauseingang. Sie sind schwarzbraun, etwa drei bis fünf Millimeter groß und richten am Gebäude keinen Schaden an. Wir behandeln sie, wenn sie Pflaster unterhöhlen oder wenn eine Straße dauerhaft in die Küche zieht. Sonst raten wir eher zu einer Änderung an der Fläche als zu einer Bekämpfung.

Pharaoameisen sind ein anderer Fall. Sie leben ganzjährig in beheizten Gebäuden, bilden mehrere verbundene Nester und wandern durch Leerrohre und Schächte von Wohnung zu Wohnung. Sie können Keime auf sterile Bereiche übertragen, weshalb ein Befall in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in den Hygieneplan gehört und der Hygienefachkraft gemeldet wird. Sprühmittel sind hier der schlimmstmögliche Griff: Das Volk teilt sich unter Störung auf und der Befall breitet sich aus. Pharaoameisen gehören ausschließlich in die Hand eines Fachbetriebs, in Mehrfamilienhäusern zusammen mit den Nachbarwohnungen.

Rossameisen sind mit bis zu anderthalb Zentimetern die größten heimischen Ameisen und die einzigen, die hier echten Bauschaden anrichten. Sie fressen kein Holz, sie nagen Gänge hinein, und zwar in feuchtes oder bereits vorgeschädigtes Holz: Dachbalken unter einer undichten Stelle, Fachwerk mit Feuchteschaden, Schwellen im Anschluss zum Erdreich. Ein Rossameisenbefall ist deshalb immer auch ein Feuchtigkeitsbefund. Was daraus folgt, steht auf unserer Seite zu Holzschädlingen.

Was die Ameisenbekämpfung kostet

Wir starten bei 160 € zzgl. MwSt. Enthalten sind Artbestimmung, Nestsuche und die Köderausbringung, bei Bedarf ergänzt um die Nachschau. Ein bis zwei Termine reichen fast immer aus. Den verbindlichen Preis nennen wir Ihnen vor dem Termin, die Anfahrt ist in Wedel frei und sonst im Festpreis enthalten. Die Sätze für unsere übrigen Leistungen stehen unter Preise.

Typische Fälle bei uns in der Region

Die Einfamilienhausgebiete zwischen Wedel, Schenefeld und Halstenbek sind großzügig gepflastert, und genau darunter liegt für Wegameisen der ideale Nistplatz: sandiges Bett, tagsüber warm, trocken und ungestört. Wir werden im Frühjahr regelmäßig zu Terrassen gerufen, bei denen einzelne Platten kippeln, weil das Fugenmaterial nach unten gewandert ist. Bekämpfung allein hilft da nur die halbe Strecke, das Pflasterbett muss ebenfalls in Ordnung gebracht werden.

Rund um die Baumschulflächen in Halstenbek und Rellingen kommt eine zweite Sache dazu: Der ständige Wechsel von Pflanzware, Topfballen und Rindenmulch bringt Völker mit auf das Grundstück. Wer im Frühjahr neu bepflanzt und ab Mai eine Straße an der Hauswand hat, sollte zuerst dort nachsehen. Mehr über unsere Arbeit vor Ort finden Sie unter Schenefeld, Halstenbek und Rellingen.

So beugen Sie vor

  • Zuckerquellen konsequent wegräumen: offene Marmelade, Honigglas mit klebrigem Rand, Katzennapf über Nacht, Fallobst unter dem Baum.
  • Fugen an Fenstern, Türschwellen und Sockelleisten schließen. Ameisen brauchen weniger als einen Millimeter, um hereinzukommen.
  • Leitungsdurchführungen für Wasser, Strom und Lüftung dauerelastisch abdichten. Das ist der häufigste Weg vom Außennest in die Wohnung.
  • Pflasterfugen alle paar Jahre neu einschlämmen. Volle, feste Fugen sind für ein Volk kein guter Bauplatz.
  • Holz kein Wasser ziehen lassen: Regenrinnen frei halten, undichte Anschlüsse zeitnah reparieren, Erdanschlüsse von Holzbauteilen trocken halten. Damit nehmen Sie der Rossameise die Grundlage.

So gehen wir vor

  1. Art bestimmen

    Wegameise, Pharaoameise oder Rossameise sind drei völlig verschiedene Fälle mit drei verschiedenen Lösungen. Wir sehen uns die Tiere und die Laufwege an, bevor irgendetwas ausgebracht wird. Ein Foto vorab spart oft schon einen Termin.

  2. Nest eingrenzen

    Wir verfolgen die Straße rückwärts bis zum Ein- und Austrittspunkt und suchen nach Erdauswurf, Bohrmehl oder feuchten Stellen. Erst wenn klar ist, wo das Volk sitzt, entscheidet sich, ob Köder, Abdichtung oder ein Blick auf die Bausubstanz nötig ist.

  3. Köder setzen

    Der Köder kommt als Gel oder in kleinen Dosen direkt an die Laufwege, dosiert und für Kinder und Haustiere unzugänglich. Die Arbeiterinnen nehmen ihn auf und verfüttern ihn im Nest weiter. In den ersten Tagen laufen deshalb bewusst noch Tiere, das ist erwünscht.

  4. Nachschau und Abdichtung

    Nach ein bis zwei Wochen prüfen wir, ob der Zug abgerissen ist, und ergänzen Köder, wo noch Aktivität ist. Danach schließen wir die Eintrittspunkte an Fugen, Fenstern und Leitungsdurchführungen, damit das nächste Volk nicht denselben Weg nimmt.

Häufige Fragen zu Ameisen

Warum hilft die Sprühdose aus dem Baumarkt nicht?

Sie tötet die Arbeiterinnen auf der Straße, also den kleinsten und am schnellsten ersetzten Teil des Volkes. Die Königin sitzt geschützt im Nest und legt weiter Eier. Nach wenigen Tagen läuft die Straße wieder, oft auf einem anderen Weg.

Muss ich Ameisen im Garten überhaupt bekämpfen?

Meistens nicht. Wegameisen im Beet und im Rasen sind Teil eines gesunden Gartens und werden nur zum Problem, wenn sie Pflaster unterhöhlen oder ins Haus ziehen. Wir sagen Ihnen ehrlich, wenn es sich nicht lohnt.

Wie lange dauert es, bis die Ameisen weg sind?

Bei einem Nest im Freien wirkt der Köder meist in ein bis zwei Wochen. Sitzt das Volk in der Dämmung oder im Estrich, kann es drei bis vier Wochen dauern. Pharaoameisen brauchen deutlich länger, weil mehrere Nester gleichzeitig versorgt werden müssen.

Sind die Köder für Kinder und Haustiere gefährlich?

Wir bringen Gel in Spalten und Ritzen aus, an die niemand herankommt, oder verwenden geschlossene Köderdosen. Wo Kleinkinder krabbeln oder Hunde schnüffeln, besprechen wir die Platzierung vorher mit Ihnen und weichen auf gesicherte Positionen aus.

Können Ameisen Bauschäden verursachen?

Wegameisen nicht, die spülen höchstens Sand aus Pflasterfugen. Rossameisen schon: Sie nagen Gänge in feuchtes Bauholz und arbeiten sich über Jahre in tragende Balken vor. Bei Verdacht sehen wir uns die Holzsubstanz an, bevor wir behandeln.

Warum kommen die Ameisen jedes Frühjahr wieder?

Weil das Nest nie beseitigt wurde, sondern nur die sichtbaren Tiere. Ein Volk unter der Terrasse überwintert frostgeschützt und zieht ab etwa zehn Grad wieder los. Ohne Behandlung des Nestes wiederholt sich das jedes Jahr.