Mäusebekämpfung

Mäuse im Haus: fangen, abdichten, dauerhaft draußen halten

Eine Hausmaus wiegt zwanzig Gramm und passt durch einen Spalt von sechs Millimetern. Deshalb endet ein Mäusebefall nie mit der letzten Falle, sondern erst mit der letzten offenen Fuge. Wir arbeiten beides ab: die Tiere im Haus und die Lücke, durch die sie hereingekommen sind.

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12 Jahre im Fach, kein Portal
Rückmeldung
am selben Werktag
Vor Ort
meist in 48 Std.
Anfahrt
in Wedel frei, sonst im Festpreis
Fahrzeuge
unbeschriftet
Preis
fest, vor dem Einsatz

Kurz gesagt Die Schädlings Experten aus Wedel bekämpfen Mäuse in ganz Hamburg, im Kreis Pinneberg und im Umland. Ersteinsatz ab 130 € zzgl. MwSt., mindestens zwei Termine, oft mehr. Rückmeldung am selben Werktag, Einsatz meist innerhalb von 48 Stunden, Festpreis vor dem Einsatz, unbeschriftete Fahrzeuge.

Ersteinsatz ab 130 € zzgl. MwSt.
Übliche Termine mindestens zwei Termine, oft mehr
Vor Ort meist in 48 Stunden
Anfahrt in Wedel frei, sonst im Festpreis

Woran Sie einen Mäusebefall erkennen

  • Kot: drei bis acht Millimeter lang, reiskornförmig, an den Enden spitz und meist tiefschwarz. Er liegt verstreut dort, wo gefressen wird: in der Besteckschublade, hinter Vorratsdosen, im Schrank unter der Spüle.
  • Geräusche: ein feines, schnelles Rascheln und Trippeln in Zwischenwänden und über abgehängten Decken, oft unmittelbar nachdem im Raum das Licht ausgeht.
  • Fraßschäden: ausgefranste Löcher in Papiertüten, Müslipackungen und Tierfuttersäcken, darunter ein kleiner Haufen aus herausgerieselten Krümeln.
  • Nester: faustgroße Kugeln aus Dämmwolle, zerbissenem Papier, Kabelisolierung und Stoffresten, meist in Hohlräumen, hinter Sockelblenden oder in Kartons auf dem Dachboden.
  • Geruch: ein muffiger, leicht nach Urin riechender Geruch in geschlossenen Schränken, der auch nach dem Auswischen wiederkommt.
  • Trittsiegel: kleine Abdrücke und Schleifspuren im Staub auf dem Dachboden oder auf lange ungenutzten Kellerregalen.

Die Tiere selbst bekommen Sie selten zu Gesicht. Läuft Ihnen eine Maus am Tag über den Küchenboden, sind in aller Regel schon mehrere im Haus.

Sechs Millimeter reichen aus

Eine ausgewachsene Hausmaus hat keinen starren Schultergürtel. Wo ihr Kopf hindurchpasst, folgt der übrige Körper, und das heißt praktisch: ein Spalt von sechs Millimetern genügt. Genau darin liegt der Unterschied zur Rattenbekämpfung, bei der zwei Zentimeter als Grenzwert gelten.

Die üblichen Eintrittspunkte sind entsprechend unauffällig. Die Durchführung der Wasserleitung in den Keller, um die herum ein paar Millimeter Luft geblieben sind. Der Kabelkanal der Außenbeleuchtung. Ein Lüftungsgitter mit gerissenem Insektennetz. Die Fuge zwischen Traufkasten und Mauerkrone. Der Schlitz unter einem verzogenen Garagentor. Wer nur die Küche behandelt und diese Punkte nicht anfasst, verschiebt das Problem um wenige Wochen.

Warum die Abdichtung der eigentliche Erfolgsfaktor ist

Fallen und Köder beenden den aktuellen Befall. Ob es der letzte war, entscheidet die Abdichtung. Wir arbeiten dafür mit Edelstahlwolle, die fest in den Spalt gestopft und anschließend mit Mörtel, Blech oder engmaschigem Gitter gesichert wird. Durch Bauschaum, Silikon und weiche Holzfaser nagen sich Mäuse hindurch, an rostfreier Stahlwolle scheitern sie.

Diese Arbeit sieht nach wenig aus und ist trotzdem der Grund, warum unsere Aufträge in aller Regel nach zwei Terminen abgeschlossen sind, statt jedes Jahr neu zu beginnen. Wo die Bausubstanz größere Öffnungen hat, etwa bei einem abgesackten Kellerfenster oder einer offenen Dachrandschalung, sagen wir Ihnen klar, was ein Handwerker richten muss. Das steht dann so im Bericht, statt mit Material überdeckt zu werden, das ohnehin nicht hält.

Ab Oktober kommen sie vom Feld

Die Hausmaus lebt im Sommer gut im Freien. Sobald die Felder abgeerntet sind, die Nächte kühl werden und draußen kaum noch etwas zu holen ist, wandert sie zu. Deshalb steigen die Anfragen bei uns jedes Jahr ab Mitte Oktober spürbar an, und deshalb ist der September der beste Monat, um Zugänge zu schließen, bevor jemand hindurchmuss.

Was die Mäusebekämpfung kostet

Wir arbeiten mit einem Festpreis, den Sie vor dem ersten Termin kennen. Der erste Einsatz kostet 130 € zzgl. MwSt. und umfasst Begehung, Fallen und, wo sinnvoll, gesicherte Köder. Für die gesamte Bearbeitung mit Nachkontrolle und Abdichtung der gefundenen Zugänge kommen die weiteren Termine dazu, mindestens einer, bei größeren Objekten mehr. Wie hoch die Gesamtsumme ausfällt, hängt vor allem an der Zahl der Eintrittsstellen und daran, wie gut sie erreichbar sind; sie steht vorab im Angebot. In Wedel fahren wir kostenfrei an, sonst ist die Anfahrt im Festpreis enthalten. Alle Leistungen mit Preis finden Sie auf der Preisseite.

Typische Lagen zwischen Elbe, Marsch und Geest

  • Ortsränder mit Feldkante: In Wedel-Nord, in Holm und in Hetlingen grenzen Wohngebiete direkt an Acker und Knick. Nach der Ernte ist der Weg vom Feldrand in den Geräteschuppen und von dort in den Hausanschlussraum kurz.
  • Dachböden mit alter Dämmung: In Rissen und Blankenese finden wir regelmäßig Nester in brüchiger Mineralwolle und alten Glaswollmatten. Die Tiere ziehen ganze Gänge hinein, ohne dass von unten etwas zu sehen wäre. Auffällig wird das oft erst, wenn im Winter die Heizkosten steigen, weil die Dämmschicht durchzogen ist.
  • Reihenhauszeilen mit durchgehenden Zwischendecken: In Schenefeld und Halstenbek laufen Decken und Installationsschächte häufig ohne echte Trennung über mehrere Häuser. Dann sitzt der Befall beim Nachbarn und Sie hören ihn nur. Solche Fälle behandelt man sinnvollerweise über mehrere Parteien abgestimmt.
  • Vorratskammern und Lagerräume: Wo Trockenware offen steht, hält sich ein Befall besonders hartnäckig. Oft kommen dann noch Vorratsschädlinge dazu, weil angenagte Packungen wochenlang offen stehen bleiben.

So beugen Sie vor

  • Trockenware in Glas, Metall oder festen Kunststoffdosen lagern, nicht in Tüten und Kartons.
  • Futternäpfe abends leeren, Futtersäcke nicht offen im Hauswirtschaftsraum stehen lassen.
  • Vogelfutter nur in Silos anbieten und die Fläche darunter regelmäßig abfegen.
  • Rohr- und Kabeldurchführungen einmal im Jahr abgehen und jede sichtbare Fuge schließen.
  • Kellerfenster und Lüftungsöffnungen mit engmaschigem Edelstahlgitter sichern, nicht mit Fliegengitter aus Kunststoff.
  • Brennholz, Laubhaufen und Gartenabfälle mit Abstand zur Hauswand lagern.

Wer zahlt in der Mietwohnung

Melden Sie den Befall schriftlich der Hausverwaltung, sobald Sie Kot oder Nagespuren finden. Bekämpfung und Abdichtung gehören zur Instandhaltung des Gebäudes und sind damit Sache des Vermieters. Anders liegt der Fall nur, wenn der Befall nachweislich auf das Verhalten des Mieters zurückgeht. An der Dringlichkeit ändert das nichts: Je früher gemeldet wird, desto kleiner ist der Befall, den wir vorfinden.

So gehen wir vor

  1. Zugänge und Laufwege aufnehmen

    Wir gehen Sockelleisten, Rohrdurchführungen, Lichtschächte, Traufkästen und Kellerabgänge ab und markieren jede Stelle, an der sechs Millimeter Luft sind. Frischer Kot, Nagemehl und Fettspuren zeigen uns, welcher Weg tatsächlich benutzt wird.

  2. Fallen und gesicherte Köder setzen

    In Wohnungen, Küchen und Kinderzimmern arbeiten wir bevorzugt mit Schlagfallen, weil das Ergebnis sofort sichtbar ist und nichts im Haus verbleibt. Wo ein Köder nötig ist, liegt er in einer verschlossenen Station an der Wand, an die weder Kind noch Haustier herankommt.

  3. Abdichten statt hoffen

    Spalten stopfen wir mit Edelstahlwolle und verschließen sie mit Mörtel, Blech oder engmaschigem Gitter. Bauschaum allein hält keine Maus auf, sie nagt ihn in einer Nacht wieder frei. Größere bauliche Mängel halten wir mit Foto fest, damit Ihr Handwerker sie beheben kann.

  4. Nachkontrolle und Abschluss

    Nach etwa einer Woche prüfen wir Fallen, Stationen und die abgedichteten Punkte auf neue Aktivität. Bleibt alles unberührt, räumen wir das Material ab. Meist genügen zwei Termine, bei größeren Objekten sind es drei.

Häufige Fragen zu Mäuse

Wie unterscheide ich Mäusekot von Rattenkot?

Mäusekot ist drei bis acht Millimeter lang, dünn wie ein Reiskorn und läuft an den Enden spitz zu. Rattenkot ist mit anderthalb bis zwei Zentimetern deutlich größer und stumpfer. Auch die Verteilung hilft: Mäusekot liegt verstreut in Schubladen und Schränken, Rattenkot sammelt sich auf festen Laufwegen.

Helfen Ultraschallgeräte gegen Mäuse?

Nein. Ultraschall dringt weder durch Wände noch durch Möbel, und die Tiere gewöhnen sich innerhalb weniger Tage an den Ton. Wir haben Häuser gesehen, in denen so ein Gerät wenige Meter neben dem bewohnten Nest an der Steckdose hing.

Reicht nicht eine Katze im Haus?

Eine Katze fängt einzelne Tiere, die ihr über den Weg laufen. An die Nester in Zwischendecken, hinter Küchenzeilen und in der Dämmung kommt sie nicht heran. Ein etablierter Befall wächst schneller nach, als eine Katze ihn abbauen kann.

Warum kommen die Mäuse jeden Herbst wieder?

Weil ab Oktober die Felder abgeerntet sind und die Tiere Wärme und Futter suchen. Sie nehmen dabei denselben Weg wie im Jahr davor. Wird dieser Weg nicht verschlossen, wiederholt sich der Befall zuverlässig in jeder kalten Jahreszeit.

Sind Mäuse gefährlich oder nur lästig?

Sie verunreinigen Vorräte mit Kot und Urin und können Krankheitserreger übertragen. Der häufigere Schaden ist aber baulicher Art: angenagte Leitungen in Zwischendecken und Elektrogeräten sind eine ernstzunehmende Brandursache.

Muss ich meine Küche vorher ausräumen?

Nein, ein Komplettausräumen ist nicht nötig. Hilfreich ist, wenn offene Lebensmittel in geschlossene Behälter kommen und der Bereich unter Spüle und Einbaugeräten zugänglich ist. Alles Weitere zeigen wir Ihnen vor Ort.