Flohbekämpfung

Flöhe bekämpfen in Wedel, Hamburg-West und im Kreis Pinneberg

Der Fehler, der fast jeden Flohbefall verlängert, ist derselbe: Das Haustier wird behandelt, die Wohnung nicht. Nur ein kleiner Teil der Population sitzt im Fell, der große Rest steckt als Ei, Larve und Puppe in Teppich, Fugen und Tierdecken. Wir übernehmen diesen Teil.

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Erfahrung
12 Jahre im Fach, kein Portal
Rückmeldung
am selben Werktag
Vor Ort
meist in 48 Std.
Anfahrt
in Wedel frei, sonst im Festpreis
Fahrzeuge
unbeschriftet
Preis
fest, vor dem Einsatz

Kurz gesagt Die Schädlings Experten aus Wedel bekämpfen Flöhe in ganz Hamburg, im Kreis Pinneberg und im Umland. Ersteinsatz ab 250 € zzgl. MwSt., ein bis zwei Termine. Rückmeldung am selben Werktag, Einsatz meist innerhalb von 48 Stunden, Festpreis vor dem Einsatz, unbeschriftete Fahrzeuge.

Ersteinsatz ab 250 € zzgl. MwSt.
Übliche Termine ein bis zwei Termine
Vor Ort meist in 48 Stunden
Anfahrt in Wedel frei, sonst im Festpreis

Woran Sie einen Flohbefall erkennen

  • Stiche in Reihe: zwei bis drei rote, stark juckende Punkte dicht beieinander, überwiegend an Knöcheln und Unterschenkeln. Flöhe springen vom Boden, deshalb sitzt das Stichbild unten.
  • Flohkot im Fell und auf der Decke: kleine schwarze Krümel. Auf einem feuchten weißen Küchentuch verlaufen sie rötlich, weil sie aus verdautem Blut bestehen. Das ist der einfachste Test, den Sie selbst machen können.
  • Kratzendes, unruhiges Haustier, das sich plötzlich vermehrt putzt oder an Rücken und Schwanzansatz beißt.
  • Springende Tiere auf hellen Böden: zwei bis drei Millimeter, seitlich abgeflacht, dunkelbraun, sprungfähig über eine erstaunliche Distanz.
  • Häufung nach Rückkehr aus dem Urlaub: In der leeren Wohnung haben die Puppen gewartet. Sobald wieder jemand durch den Flur geht, schlüpfen sie gesammelt.

Der Punkt, an dem die meisten Behandlungen scheitern

Ein Floh durchläuft vier Stadien: Ei, Larve, Puppe, erwachsenes Tier. Nur das letzte Stadium hält sich am Wirt auf, und es ist der kleinste Teil der Population. Grob gerechnet sitzt etwa jeder zwanzigste Floh auf dem Hund oder der Katze. Alle übrigen sind in der Wohnung verteilt.

Die Eier sind glatt und fallen aus dem Fell heraus, überall dort, wo sich das Tier aufhält: Körbchen, Sofa, Bett, Teppich, Dielenritze, Auto. Aus ihnen schlüpfen Larven, die lichtscheu tief in den Teppichflor oder in die Fuge kriechen und sich unter anderem vom Kot der erwachsenen Flöhe ernähren. Danach verpuppen sie sich in einem klebrigen Kokon, an dem Staub und Fasern haften.

Dieser Kokon ist das eigentliche Problem. Er schützt die Puppe zuverlässig gegen die üblichen Wirkstoffe, und die Puppe kann darin lange ausharren. Geschlüpft wird erst, wenn ein Wirt in der Nähe ist, angezeigt durch Erschütterung, Wärme und ausgeatmetes Kohlendioxid. Genau deshalb hat es keinen Sinn, den Erfolg einer Behandlung nach drei Tagen zu beurteilen, und genau deshalb gehört die Nachkontrolle fest dazu.

Warum es Tierarzt und Fachbetrieb zusammen braucht

Die Behandlung des Tieres gehört in die Hand des Tierarztes. Er kennt Gewicht, Vorerkrankungen und Verträglichkeiten und wählt das passende Präparat, was gerade bei Katzen wichtig ist: Mittel für Hunde können für Katzen gefährlich sein. Wir mischen uns da nicht ein.

Unser Teil ist alles andere: die Fläche, auf der sich fünfundneunzig Prozent der Population befinden. Wir behandeln gezielt die Rückzugsorte, nicht flächig den ganzen Raum, und kombinieren ein Mittel gegen die erwachsenen Tiere mit einem Wachstumsregulator, der Larven an der Weiterentwicklung hindert. Beides zusammen bricht den Kreislauf. Fehlt einer der beiden Teile, sind Sie in zwei bis drei Wochen wieder am Anfang.

Flöhe ohne eigenes Haustier

Wir sehen diese Fälle regelmäßig, und sie verunsichern die Betroffenen am meisten. Die häufigsten Wege:

  • Aus der Nachbarwohnung: Zieht eine Katze aus oder steht eine Wohnung länger leer, verlieren die zurückgebliebenen Flöhe ihren Wirt und wandern. In Mehrfamilienhäusern hilft dann nur, beide Wohnungen zusammen zu betrachten.
  • Aus dem Garten: Igel schlafen unter Hecken, Holzstapeln und Terrassen und tragen eigene Flöhe. Von dort geht es über die Terrassentür ins Haus.
  • Aus einem Vogelnest: Verlässt eine Brut das Nest unter dem Dachüberstand oder im Rollladenkasten, suchen die Vogelflöhe einen neuen Wirt und kommen dabei in den Wohnraum. Bleibt die Nistmöglichkeit, wiederholt sich das im nächsten Jahr. Was baulich dagegen hilft, steht bei Tauben- und Vogelabwehr.

Wenn die Stiche eher an Armen und Rücken sitzen und Sie nichts springen sehen, lohnt der Blick auf die andere Möglichkeit: Bettwanzen hinterlassen ein anderes Muster und brauchen ein anderes Vorgehen.

Was die Flohbekämpfung kostet

Die Umgebungsbehandlung beginnt bei 250 € zzgl. MwSt. und richtet sich nach der behandelten Fläche. Für eine normale Wohnung genügen meist ein bis zwei Termine, die Nachkontrolle ist im Festpreis enthalten. In Wedel ist die Anfahrt frei, sonst ist sie im Festpreis enthalten. Die Kosten für die Behandlung des Tieres rechnet Ihre Tierarztpraxis getrennt ab. Was andere Einsätze kosten, sehen Sie in der Preisübersicht.

Was wir in der Region häufig sehen

In den dicht bebauten Vierteln von Rissen, Sülldorf und Blankenese liegen Gärten, Hecken und Holzstapel direkt an den Terrassen, und Freigängerkatzen und Igel teilen sich dasselbe Gelände. Das ist der klassische Weg für einen Befall ohne eigenes Tier. Wo wir dort arbeiten, steht unter Hamburg-West. In den Altbauten von Wedel und Pinneberg kommt ein zweiter Faktor dazu: alte Dielenböden mit offenen Fugen. Sie sind für Larven und Puppen ein nahezu perfektes Versteck und lassen sich mit dem Staubsauger allein nie vollständig räumen.

So bereiten Sie den Termin vor und beugen später vor

  • Alle Böden, Polster, Sofaritzen und Liegeplätze gründlich saugen. Danach den Beutel sofort verschließen und in die Tonne draußen bringen, nicht im Haus lassen.
  • Tierdecken, Bettwäsche und Kleidung, die auf dem Boden lag, bei 60 Grad waschen. Was das nicht verträgt, für mehrere Tage in den Gefrierschrank.
  • Bodenflächen frei räumen, damit wir an Sockelleisten und unter Möbel herankommen.
  • Nach der Behandlung erst nach der besprochenen Frist wieder saugen, damit der Wirkstoff auf dem Untergrund bleibt.
  • Den Flohschutz des Tieres dauerhaft und nach Plan der Tierarztpraxis fortführen, nicht nur im Sommer.
  • Alte Vogelnester nach Ende der Brutzeit entfernen lassen und die Zugänge schließen, statt sie Jahr für Jahr neu belegen zu lassen.

So gehen wir vor

  1. Befall bestätigen

    Wir prüfen mit Kot- und Klebefallenkontrolle, ob es wirklich Flöhe sind, und grenzen die Quelle ein. Dabei klärt sich auch, ob ein Haustier, ein Wildtier im Dach oder eine Nachbarwohnung dahintersteckt.

  2. Vorbereitung besprechen

    Sie bekommen vorab eine kurze schriftliche Anleitung: gründlich saugen, Beutel sofort außer Haus entsorgen, Textilien und Tierdecken bei 60 Grad waschen, Bodenflächen frei räumen. Diese Vorbereitung entscheidet mit über den Erfolg.

  3. Umgebung behandeln

    Wir behandeln Teppichböden, Dielenfugen, Sockelleisten, Polstermöbel und die Liegeplätze des Tieres. Eingesetzt werden Mittel mit Langzeitwirkung und ein Wirkstoff, der die Entwicklung der Larven unterbricht, damit die nachschlüpfende Generation nicht durchkommt.

  4. Nachkontrolle

    Nach zwei bis drei Wochen sehen wir noch einmal nach. Puppen sind gegen Insektizide weitgehend unempfindlich und schlüpfen verzögert, deshalb ist dieser Termin kein Formalismus, sondern der Punkt, an dem sich Erfolg oder Rückfall entscheidet.

Häufige Fragen zu Flöhe

Mein Tierarzt hat behandelt, warum habe ich trotzdem noch Flöhe?

Weil die Tierbehandlung nur die erwachsenen Flöhe auf dem Tier erfasst. Eier, Larven und Puppen in Teppich, Polstern und Fugen bleiben unberührt und liefern über Wochen Nachschub. Erst Tier- und Umgebungsbehandlung zusammen beenden den Befall.

Ich habe gar kein Haustier, wo kommen die Flöhe her?

Das kommt häufiger vor, als man denkt. Typisch sind Katzenflöhe aus einer leerstehenden Nachbarwohnung, Igelflöhe aus dem Garten oder Vogelflöhe aus einem verlassenen Nest im Dach oder unter der Solaranlage. Wir suchen die Quelle mit, sonst wiederholt sich der Befall.

Sind das Flohstiche oder Bettwanzen?

Flohstiche liegen meist an Knöcheln, Unterschenkeln und Beinen, oft in kleinen Reihen von zwei bis drei Stichen. Bettwanzenstiche finden sich eher an Armen, Schultern und Rücken, also an dem, was nachts frei liegt. Sicherheit bringt der Fund des Tieres, nicht das Stichbild.

Muss ich die Wohnung während der Behandlung verlassen?

Sie sollten die behandelten Räume für einige Stunden nicht betreten und danach gut lüften. Wie lange genau, sagen wir Ihnen beim Termin, das hängt vom eingesetzten Mittel ab. Für Aquarien, Vogelkäfige und Kleintiere gibt es feste Vorgaben, die wir vorher mit Ihnen durchgehen.

Warum sehe ich nach der Behandlung noch einzelne Flöhe?

Weil aus den Puppen noch Tiere nachschlüpfen. Der Reiz zum Schlüpfen sind Erschütterung, Wärme und Kohlendioxid, also genau das, was passiert, wenn Sie durch den Raum gehen. Die geschlüpften Tiere nehmen den Wirkstoff vom behandelten Untergrund auf. Läuft es nach drei Wochen noch, gehen wir noch einmal ran.

Wie lange überleben Flöhe ohne Wirt in einer leeren Wohnung?

Erwachsene Tiere einige Wochen, Puppen unter günstigen Bedingungen mehrere Monate. Deshalb kann eine Wohnung nach längerem Leerstand beim Einzug plötzlich voller Flöhe sein. Das ist kein Zeichen von Unsauberkeit, sondern schlicht Biologie.